Ermitteln Sie den durchschnittlichen Verbrauch einer repräsentativen Woche je Außentemperaturbereich. Notieren Sie Anwesenheit, besondere Ereignisse und Komforteindruck. Danach verändern Sie genau eine Sache: z. B. Nachtabsenkung, Ventilatorlaufzeit oder Zeitfenster. Vergleichen Sie vergleichbare Tage, nicht ferienbedingte Ausreißer. So erkennen Sie kausale Effekte, statt sich von zufälligen Schwankungen täuschen zu lassen.
Heiz‑ und Kühlbedarf schwanken mit Wetter, Sonnenstand und Gebäudehülle. Nutzen Sie Heizgradtage oder Kühlgradtage, um fair zu normalisieren. Betrachten Sie außerdem Warmwasser, interne Gewinne durch Geräte und die Wirkung von Vorhängen. Dokumentierte Annahmen verhindern Scheingenauigkeit und helfen, Einsparungen konservativ zu schätzen. Transparente Methoden überzeugen auch skeptische Mitbewohnerinnen, Vermieter oder Budgetverantwortliche.
Familie Meyer startete mit unruhiger Wärme, häufigem Lüfterbetrieb und hohen Rechnungen. Nach einem Lernmonat aktivierten sie Geofencing, warteten Filter, senkten Vorlauftemperaturen und setzten Raumgewichte. Ergebnis: stabilere 21 Grad im Wohnbereich, ruhigere Nächte, 18 Prozent weniger Verbrauch über drei Monate trotz kälterer Witterung. Wichtig war konsequentes Protokollieren und Geduld, nicht Zauberei. Teilen Sie Ihre eigene Reise.
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