Eine maßvoll geplante Außendämmung stabilisiert das Innenklima, schützt die Konstruktion vor Witterung und reduziert drastisch die Heizlast. Wichtig sind sorgfältige Details: Fensteranschlüsse, Sockel, Dachüberstände, Befestigungspunkte und der Übergang zum Erdreich. Richtig umgesetzt, verschwinden kalte Wandflächen, die Heizkörper müssen weniger arbeiten und die Luft bleibt behaglich. Wir zeigen, worauf Handwerker achten, wie Sie Angebote vergleichen und welche Oberflächenvarianten die historische Wirkung erhalten, ohne auf Performance zu verzichten.
Bei Klinkerfassaden, Stuck oder denkmalgeschützten Straßenzügen ist die Außenseite oft unangreifbar. Innendämmung kann dann großartige Dienste leisten, wenn sie feuchtesicher geplant wird. Kapillaraktive Materialien, sorgfältige Anschlüsse und eine kluge Leitungsführung sind entscheidend. Wir beschreiben Lösungen, die in bewohnten Wohnungen funktionieren, und erläutern, wie Messpunkte und Monitoring beruhigende Transparenz schaffen. So lassen sich Wohnkomfort und historische Ansicht vereinen, ohne das Gebäude in eine diffusionsdichte Hülle zu pressen.
Oft liegen die größten Einsparungen dort, wo der Aufwand moderat bleibt: Eine gedämmte oberste Geschossdecke oder Kellerdecke bringt schnell spürbare Verbesserungen, besonders in zugigen Treppenhäusern. Im Dach helfen luftdichte Ebenen, sorgfältig verklebte Stöße und geprüfte Details an Durchdringungen. Wir zeigen, wie Sie Wärmeverluste eindämmen, ohne später an Revisionsöffnungen, Installationen oder Brandschutz zu scheitern. Kleine Maßnahmen entfalten große Wirkung, wenn sie konsequent ausgeführt und sauber dokumentiert werden.
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